Passivhaus Industrie ist Weltweit im Aufwind, auch in Japan.
Das erste Passivhaus in Japan befindet sich in Kamakura welches auf deutschen Normen basiert.
In Hokkaido wurde zu dem ein Werk zur Produktion von Dämmstoffen aus Holzabfällen in Betrieb genommen, in dem deutsche Technologien eingesetzt wird.
Japan steht Hinsicht von Haus Lebensdauer und Ökologischen Hausbau ziemlich mager dar. Ein Markt den es nun zu erobern gilt!
Am 04. 07. 2009 ist ein Gesetz in Kraft getreten, das finanzielle Anreize zum Bau von Häusern mit längerer Lebensdauer gibt. Das Gesetz heißt "zweihundert Jahre Wohnung". Es richtet sich vor allem an kleine und mittlere Bauunternehmen, deren Bauleistung 50 Wohnungen im Jahr nicht übersteigt. Diese erhalten entweder pauschal eine Million Yen oder eine Erstattung von zehn Prozent der Baukosten. Große Baufirmen können die Anreize nicht in Anspruch nehmen. Gleichzeitig werden die Käufer eines „langlebigen“ Hauses unter anderem mit Nachlässen von der Immobilienkaufsteuer und anderen Steuern und mit Zins günstigen Krediten belohnt.
Zertifizierte Institutionen sollen die Einhaltung dieser Kriterien und damit die „Langlebigkeit“ der Häuser und Wohnungen bestätigen. Dies wird aber nur an Hand von Unterlagen über prüft.
Als Hausbesitzer und mit einer Renovierung im Nacken macht man sich dann schon Gedanken ob und wenn ja welche Art von Dämmung angebracht werden soll. In unseren Fall bitte es sich an den Zwischenraum von Außenwand und Innenwand mit Dämmstoffen auf zu füllen. Ich dachte da an eine Art Schaum den mal in den Hohlraum gibt und der sich dann gleich massige ausbreitet. Zum ein Blassen von Dämmmittel müssten erst alle Räume abgedichtet werden... Oder aber eine zweite Außenhaut das heißt man spart sich die Farbe und setzt eine Dämmschicht von außen auf. Das ist definitiv die einfachste Lösung wenn auch sicherlich die Preis intensivere .
Kommentare
Hi die überlegungen sind alle
Hi
die überlegungen sind alle richtig aber ein wichtiges Problem wird oft übersehen, entlüftung, sonst steht bald der Schimmel in vollster Blüte in den Wänden.
Hausbau mit Dämmstoffen ist nicht trivial und auch die Belüftung der Räume. Gerade in Japan dürfte der dt. Wohnungsbau eben nicht 1 zu 1 anzuwenden sein.
Habe übrigens letzten einen Bericht auf Discovery Channel gesehen, danach verstand ich viel besser warum die uns aus Deutschland so bekannte Steinhäuser so verpönt sind.. zu recht. Deren Verhalten bei Erdbebebn ist gelinde gesagt nur als ungesund zu bezeichnen.
Wir können wenn du deine Wohnung abdämmen willst ja uns gerne mal austauschen.
@ Micha Ganz sicher wird das
@ Micha Ganz sicher wird das Haus den hiesigen Bedingen angepasst sein, die stellen hier kein Passivhaus auf 1 zu 1 hin, was dann Schimmel eine Heimat bitte. Danke für dein Angebot.
Blueschi
Ja, Isolation ist nicht
Ja, Isolation ist nicht trivial. Mir würde es hier in Japan eigentlich schon genügen statt noch unbezahlbareren Konzepthäusern Wärmeschutzverglasung und Rahmen aus anderen Materialien als Metall zwingend vorzuschreiben. Ich bin sicher, man könnte da auch coole Sachen aus Bambusspan machen. Gegen den Schimmel kann man dann immer noch lüften. Aber dann wenigstens kontrolliert.
@ Big Al Na mal abwarten, die
@ Big Al Na mal abwarten, die kommen hier ganz sicher auch "wieder" auf den Trichter Alternative Baustoffe. Die Holz Imitation sind zwar recht gelungen zum Teil dennoch mag ich es lieber Natur behalten.
Also wenn wir die Außenfassade machen lassen da macht das eh eine Firma. Ich hab werde Lust noch Zeit da auch noch Hand an zulegen außer dem muss ja die Renovierung Firma auch von was Leben.
Blueschi
Ja gerade die Fenster
Ja gerade die Fenster scheinen durch ihre einfach Verglasung eine Funktion als Kältefalle und somit gewünschter Kondensationspunkt zu haben. Wenn man jetzt also einfach die Fenster gegen Doppelverglasung austauscht, kondensiert die Luftfeuchte auf einmal dann an den Wänden und schon ist Mr. Schimmel mit seinen Scharen da.
Alles Fehler die auch vor 30 Jahren und schon eher in Deutschland begangen wurden.
So hat unser Vermieter wo meine Eltern wohnen, einfach die Außenfassade mit Latexfarbe abgedichtet, mit dem Effekt das die Wandfeuchte nicht mehr natürlich nach außen abgegeben werden konnte und sich wunderbarer Schimmel an den Wänden innen bildete.
Besonders niedlich wurde es dann als die Latexfarbe nach 15 Jahren dann doch mal Risse bekam und so dann zwar Wasser rein aber irgendwie nix raus konnte. Feuchtbiotop nennt sowas der Fachmann was man dann in den Wänden hat.
Und es mag zum lachen klingen aber auch die "zugigen" Wohnungen und die Löcher in den Wänden (zum Lüften) haben den Sinn die Wohnungen in Japan schimmelfrei zu halten.
Ich habe in Japan nur einmal Probleme mit Schimmel und das war an einer Stelle wo ein Vormieter im Eingangsbereich mir das Erbe hinterlassen hatte. Nach dem ich den dann bekämpft hatte sind in 2 Jahren nie wieder Spuren aufgetaucht.
Deswegen sind leider die Badezimmer in Japan ohne Fenster so unsäglich und man sollte da den Lüfter (auch wens nervt) immer schön lange laufen lassen und die Türen offen.
Dunkel & Feucht da sagt der Schimmel "Hier gefällts mir hier bleibe ich!"
Alles halb so wild. Aber wenn
Alles halb so wild. Aber wenn man schon "zugig" bauen muss, um den Schimmel fernzuhalten, sollten wenigstens die Heizsysteme mit dieser Situation fertig werden. Es ist doch voelliger Schwachsinn mit der Klimaanlage zu heizen. Erstmal verbrennt die Luft geradezu in diesen Teilen und wird furztrocken und dann steigt die warme Luft direkt aus den Anlagen unter die Decke, wo sie dann auch bleibt. Ergebnis: Frittierte Birne, blaugefrorener Hintern und Fuesse. Im "alten" Haus hatte ich Fussbodenheizung (Gas), das war genial. Im "neuen" Haus konnten wir bisher nicht umbauen, aber wenigstens haben wir einen Deckenventilator, der die Waerme dahin drueckt, wo sie hingehoert: Nach unten. Auch von den beliebten "Gas stoves" zum Beistellen halte ich nix. Die verbrennen und trocknen die Luft noch mehr, was man dann wieder durch Luftbefeuchter ausgleichen muss, die die Luft aber auch wieder deutlich abkuehlen. Ach, was vermisse ich die guten, alten Konvektoren. Immer mollig warm und wenn die Luft mal zu trocken wurde, einfach ein Tongefaess mit Wasser drauf. Klappte prima!
Ja die genieale Idee mit der
Ja die genieale Idee mit der Klimaanlage als Heizung haben sie (wie so vieles wohl leider) im Rausch der Befreiung vom Tenno dann von der Besatzungsmacht übernommen. Mein Kollege in North Carolina berichtet da sehr vertrautes.
Der Kotatsu, der aus dem Holzkohleofen in der Mitte von Zimmern in den alten Häuser war ist ne Japanische Idee und mach zu den gegebenen Umständen dann sozusagen Sinn.
Geblieben ist natürlich die Angst vor Feuer in der Wohnung (Hallo Blüschi, deswegen kein "Kamin" wohl).
Der absolute Wahnsinn IMHO sind die Petroleumheizer... eher sterbe ich den Kältetod (was nicht so schnell geschehen wird) als das sowas ins Haus kommt!
Wie gesagt, ist nicht so das es in Japan nix verbesserungswürdiges gibt.
Neue Buden haben übrigens elektrische Fußbodenheizung, a dürften die Magnetwellen ökofreaks Amok laufen! ;)
Ein Bekannter in Deutschladn vertreibt übrigens diese Hausbautechnik.
Die ich auch im Discoverychannel gesehen hatte und auf den ersten Blick viele Vorteile hat und laut ihm wohl Californischen Erbebenstandards entspricht und auch Hurikan/Taifun fest sein soll.
Hier mal der Link (ich verdiene nix dran... noch nicht! ;) )
http://www.provielhaus.com/index.html
@coolio Ich wollte eine Offen
@coolio Ich wollte eine Offen haben wo man Holz verballern kann, mit Sichtfenster. Warm gemuedlich und schaut toll aus und bitte sich an da ich in der Firma Holz für lau bekommen hätte. Meine beiden Damen meinten dazu やだあ -> (yadaa -> Das mag ich nicht.), くさい -> (kusai -> stinkt), きたない -> (kitanai -> schmutzig), こわい -> (kowai -> furchtbar). Das war's, nun hocke ich vor einem Ölradiator. (-_-)
Blueschi
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