Mo, 10.05. um 00:25 Uhr arte
Koyamaru
Winter und Frühling im Nordwesten Japans
Deutsche Erstausstrahlung
Dokumentarfilm
Inhalt: ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.
Zwei Jahre lang hat der französische Künstler Jean-Michel Alberola die Menschen in Koyamaru, einem Ort in der japanischen Bergregion Niigata, mit der Kamera begleitet. Sein Dokumentarfilm erzählt vom harten Leben der Reisbauern, deren Alltag extrem von der jeweiligen Jahreszeit abhängig ist. Koyamaru liegt in einer Bergregion in der Provinz Niigata, 300 Kilometer nordwestlich der japanischen Hauptstadt Tokio. Aufgrund der Globalisierung der Handelsbeziehungen ist auch diese Region in eine tiefe Krise geraten, und viele der dort lebenden Menschen befinden sich in einer ausweglosen Lage. Selbstmorde sind hier keine Seltenheit. Über einen Zeitraum von zwei Jahren hat Filmemacher Jean-Michel Alberola die Bewohner der Region beobachtet und ihre Sorgen und Nöte mit der Kamera festgehalten. Im Mittelpunkt stehen drei alte Reisbauern-Ehepaare. Der Film macht deutlich, wie eng das Leben der Menschen hier an die Jahreszeiten gebunden ist. Besonders der sechs Monate andauernde Winter ist hart, denn dann ist die Region von der Umwelt so gut wie abgeschnitten. Durch die filmische Aufbereitung - die Einstellungen, die Interviews und den Schnitt - gelingt es Jean-Michel Alberola, die geografischen, kulturellen und wirtschaftlichen Besonderheiten dieses Landstrichs, die Bedeutung der Jahreszeiten sowie die Alltagssorgen und -nöte der Bevölkerung eindrücklich wiederzugeben.
Dauer: 90 Minuten
Land: F
Jahr: 2009
Regie: Jean-Michel Alberola
Quellen: http://tv.intern.de
Kommentare
Programm Änderung
Leider kam Koyamaru nicht, dafür kam La Mère :-(
Blueschi
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